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kommt in kürze… coming soon..

  • Damit es nicht ganz so langweilig hier ist, ein kleine Geschichte zum Überbrücken..

(Quelle: Peseschkian. Der Kaufmann und der Papagei)

Ein Vater zog mit seinem Sohn und einem Esel in der Mittagsglut durch die staubigen Gassen von Keshan.
Der Vater saß auf dem Esel, den der Junge führte.

Der arme Junge“, sagte da ein Vorübergehender. “Seine kurzen Beinchen
versuchen mit dem Tempo des Esels Schritt zu halten. Wie kann man so faul auf
dem Esel herumsitzen, wenn man sieht, dass das kleine Kind sich müde läuft.”

Der Vater nahm sich dies zu Herzen, stieg hinter der nächsten Ecke ab und ließ den Jungen aufsitzen.

Gar nicht lange dauerte es, da erhob schon wieder ein Vorübergehender seine
Stimme: “So eine Unverschämtheit. Sitzt doch der kleine Bengel wie ein Sultan
auf dem Esel, während sein armer, alter Vater daneben herläuft.”

Dies schmerzte den Jungen und er bat den Vater, sich hinter ihn auf den Esel
zu setzten.

Hat man so was schon gesehen?” keifte eine Frau, “solche Tierquälerei! Dem
armen Esel hängt der Rücken durch, und der alte und der junge Nichtsnutz ruhen
sich auf ihm aus, als wäre er ein Diwan, die arme Kreatur!”

Die Gescholtenen schauten sich an und stiegen beide, ohne ein Wort zu sagen,
vom Esel herunter.

Kaum waren sie wenige Schritte neben dem Tier hergegangen, machte sich ein
Fremder über sie lustig: “So dumm möchte ich nicht sein. Wozu führt ihr denn den
Esel spazieren, wenn er nichts leistet, euch keinen Nutzen bringt und noch nicht
einmal einen von euch trägt?”

Der Vater schob dem Esel eine Hand voll Stroh ins Maul und legte seine Hand
auf die Schulter des Sohnes.

Gleichgültig, was wir machen“, sagte er, “es findet sich doch jemand, der
damit nicht einverstanden ist. Ich glaube, wir müssen selbst wissen, was wir für
richtig halten.”